Waffenkampf
Wer im Umgang mit Waffen nicht geübt ist, hat im Ernstfall gegen einen bewaffneten Angriff kaum eine Chance. Aus einer unbewaffneten Auseinandersetzung kann jederzeit eine bewaffnete entstehen oder aber auch umgekehrt. Kampfkunst sollte nicht starr nach bewaffnet und unbewaffnet getrennt werden.
DVT–Waffenkampf ist eine Selbstverteidigung, die gleichzeitig den Umgang mit verschiedenen Waffen wie Kurzstock, Schwert, Messer, Machete, Tonfa, Palmstick und Langstock schult. Vorrangig soll der Schüler die Angst abbauen, damit er im Ernstfall schnell und selbstsicher handeln kann.
Im Training beginnt man zunächst mit der Handhabung von kurzen Übungsstöcken aus Rattan. Die Rattanstöcke dienen als Stellvertreter für unterschiedlichste Waffen. Nach kurzer Zeit werden Sparringsübungen mit Schutzausrüstung trainiert, um ein bisschen Praxiserfahrung zu "erleben".
DVT–Waffenkampf basiert auf originalen VingTshun Techniken. Diese Techniken können sowohl mit, als auch ohne Waffen durchgeführt werden. In der Regel handelt es sich hierbei um Techniken der Biu-Tze (3. Form).
Im DVT–Waffenkampf wird auf unnötige Bewegungen und Showeffekte verzichtet, der Kampfstil zeichnet sich vielmehr durch das direkte Handeln aus. Als Waffen können auch Alltagsgegenstände eingesetzt werden wie etwa Kugelschreiber, Flaschen, Aschenbecher, Regenschirme...